Linkbuilding in 2021 – warum Du besser auf Content setzen solltest

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Wenn Du anfängst, Dich mit SEO zu beschäftigen, wirst Du wohl oder übel relativ schnell übers Linkbuilding stolpern. Das ist ein Thema, das so alt ist wie die Suchmaschinen selbst. Und: die Links haben eine schillernde Vergangenheit!

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Es war einmal...

Ich hab’s gerade schon angedeutet: Links waren mal ganz großes Kino. Sie waren der wichtigste Faktor, um überhaupt erstmal von Suchmaschinen entdeckt und gerankt zu werden. Je mehr andere Websites auf Deine Website verlinkt haben, desto populärer war sie in den Augen der Suchmaschine – und desto besser waren auch Deine Rankings.

Deshalb haben Web-Admins und Unternehmen untereinander Links getauscht. Sprich, sie haben gegenseitig auf Ihre Websites verlinkt, um ihre „Popularität“ zu steigern und so die Rankings zu verbessern.

Link-Spam: Linkfarmen und Private Blog Networks

Natürlich gab’s wie immer auch Leute, die es übertrieben haben. Die haben sich hingesetzt und Link-Farmen oder Private Blog Networks, kurz PBN, gebaut. Sie haben also einfach viele sinnfreie Websites erstellt, die alle gegenseitig aufeinander und auf andere Websites verlinkt haben – und das alles mit dem Zweck, die Rankings bestimmter Websites zu pushen. Noch kurioser wurde die Geschichte, als diese Linkfarm-Anbieter dann begonnen haben, Websites vollautomatisch zu erstellen: sie konnten jetzt wie am Fließband mit Hilfe eines Programms jeden Tag hunderte Websites erstellen, ohne noch einen Finger krumm zu machen. 

Die Leute haben also das Internet „zugespammt“ mit Websites und Links – deswegen nennen wir diese Manipulations-Taktiken heute auch „Linkspamming“.

Der Untergang der Link-Spammer

Suchmaschinen streben eigentlich danach, ihren Nutzern möglichst relevante und sinnvolle Inhalte anzuzeigen. Durch den Linkspam landeten aber auch minderwertige bis dubiose Seiten in den Rankings, und das fanden die Suchmaschinen nicht so witzig.

Sie haben dann ihren Algorithmen beigebracht, solche Linkfarmen zu identifizieren und aus dem Index zu entfernen. Und zack waren die Suchergebnisse wieder aufgeräumt.

Das fanden dann wiederum die Betreiber von Linkfarmen und PBN nicht so lustig. Für die war das so ziemlich der Untergang: seitdem können sie keinen „Link Juice“ mehr weitergeben, ihre Links sind wertlos. Und damit sind diese ganzen Link-Spam-Netzwerke selbst wertlos.

Don't try this at home

Wenn Du jetzt denkst: kann man ja trotzdem mal probieren oder „was soll schon passieren, wenn man mal ein paar solcher Links kauft“: (kopf schütteln „eh eh“). Links von solchen Farmen sind heute nicht nur wertlos, sondern sind für Deine Seite ein reales Risiko. 

Wenn Google erkennt, dass Deine Website verdächtige eingehende Links hat, kannst Du dafür bestraft werden – sprich: wegen sogenannter toxischer Links fliegst Du, wenn’s blöd läuft, aus dem Google-Ranking. 

Also gilt die Regel: Kauf keine Links!

Aber wie kommst Du dann an Links? Und: brauchst Du heute überhaupt noch Links?

Brauchst Du 2021 überhaupt noch Links?

Früher waren sie wie gesagt mal das einzig Wahre, aber heute sind Links sind nur eines von vielen Ranking-Signalen. Denk allein mal an Keywords, Ladezeiten, mobile Usability

Das heißt nicht, dass Links heute wertlos sind. Grundsätzlich sind sie eine gute Sache, solange sie von seriösen Websites kommen und kein Spam sind. Die wirklich guten, wertvollen Links sind aber in aller Regel die, die Du nicht kaufen kannst. Sieh Links also eher als etwas, das Du Dir verdienen musst.

Das ist gleichzeitig das Schöne und auch das Hässliche an Suchmaschinenoptimierung im Jahr 2021: es gibt nicht den einen Quickfix, das eine Allheilmittel für gute Rankings. 

Genau wie gute Rankings verdienst Du Dir gute Links sozusagen „nebenbei“, wenn Du eine gut benutzbare Website mit hochwertigem und möglichst einzigartigem Content aufbaust. Wenn Du relevante Informationen für Deine Zielgruppe verständlich zur Verfügung stellst und dabei die richtigen Worte verwendest.

Helfen Gastbeiträge beim Linkbuilding?

Jetzt kommen immer mal wieder Leute um die Ecke und sagen: „Gastbeiträge, das ist der heiße Scheiß, du musst Gastbeiträge auf anderen Blogs schreiben!“ Ja, aber nein. So ein Gastbeitrag kann ganz nett sein, um ein paar Menschen zu erreichen, die sonst vielleicht nicht über Dich und Deine Firma gestolpert wären. 

Aber aus Linkbuilding-Perspektive sieht’s folgendermaßen aus: wenn von so einem Gastbeitrag ein Link zu Deiner Website führt, dann bekommst Du davon keinen Linkjuice. Der gute John Mueller von Google hat schon mehrfach klipp und klar gesagt, dass Google diese Gastbeiträge in aller Regel als solche erkennt und daher die Links „entwertet“. Du stärkst durch Gastbeiträge also nicht Deine Rankings.

Fazit

Gut. Zusammenfassung in einem Satz: Lass die Finger von gekauften Links und servier Deiner Zielgruppe eine geile Website mit hyperrelevanten Inhalten. Die Besucher, die Rankings und auch die Links kommen dann irgendwann von ganz allein.

Wenn Du irgendwo auf diesem Weg Unterstützung brauchst, nimm Kontakt zu mir auf – ich hab schon ein paar solcher Projekte gemacht.

Damit ist’s auch gut für heute, danke Dir fürs Lesen und bis bald!

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Ich bin Oliver Gibietz und seit ein paar Jahren begeisterter Online Marketer. Ich helfe Unternehmen, ihre Zielgruppe online zu erreichen und zu begeistern. 

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