Irritierend: Pop-ups und Layovers

Inhalt

Bestimmt kennst Du das: Du bist beim Surfen auf einen interessanten, relevanten Artikel oder Blogpost gestoßen. Voller Vorfreude stürzt Du Dich auf die Lektüre, saugst die Buchstaben regelrecht auf. „Genial, das ist genau das, wonach ich gesucht habe!“ gluckst Du innerlich. Doch dann geschieht etwas Unerwartetes: ein Popup verdeckt plötzlich den Artikel. Du sollst Deine E-Mail-Adresse eingeben, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. „Was soll den der Quatsch jetzt, ich lese doch gerade…“ denkst Du Dir.

Was macht denn der Hund da?

Du schließt das Popup und fängst das Lesen nochmal von vorne an – Du konntest Dir ja kein Lesezeichen setzen, als das Popup erschien. So liest Du also weiter, und ganz automatisch scrollst Du dabei immer weiter herunter. Plötzlich läuft ein pinker Dalmatiner von rechts ins Bild. „What?“ fragst Du Dich bevor Du begreifst, dass das nur eine Werbeanzeige in der Seitenleiste der Website ist. Dann fragst Du Dich: „Ach Mist, wo war ich jetzt nochmal im Text?“

Sie wollen schon gehen?

Du steigst auf gut Glück an irgendeiner Stelle wieder in den Text ein und versuchst, den Dalmatiner in der Seitenspalte zu ignorieren. Nicht so einfach, der nickt nämlich ständig wie ein Wackeldackel. Aber jetzt hast Du es geschafft, Du hast den Post zu Ende gelesen. Viel gelernt, viel mitgenommen hast Du wahrscheinlich nicht – wie auch? Ich jedenfalls Kann mich bei so viel Ablenkung und Unterbrechung nur schwer auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren.

Nur so halb glücklich bewegst Du Deinen Mauszeiger nach oben, um den Tab oder das Browserfenster zu schließen. Und da bäumt sich die Seite noch ein letztes mal auf: das Bild wird plötzlich schwarz, und in weißen Lettern fragt die Website: „Sie wollen schon gehen? Diese Artikel könnten Ihnen gefallen […]“.

Denk an die Nutzer!

War das eine gute Erfahrung für Dich? Fühlst Du Dich nach solchen Web-Eskapaden nicht auch etwas diffus?

Ich bin mir sicher: auch Du hättest diesen Artikel lieber ohne all die lästigen Ablenkungen gelesen. Wenn Du selbst eine Website gestaltest oder gestalten lässt, behalte also immer die Nutzererfahrung im Kopf. Häufig scheint es, dass die Conversion-Gurus vor lauter KPIs vergessen, dass am Ende immer noch ein Mensch vor dem Bildschirm sitzt. Mag schon sein, dass es dank nerviger Popups ein paar Promille mehr Opt-ins für den Newsletter gibt. Aber sei Dir darüber im Klaren, dass die Qualität der Benutzererfahrung durch solche Interventionen massive leidet.

Der Supermarkt-Vergleich

Stell Dir vor, Du stehst in einem Supermarkt vor dem Teeregal und suchst diesen einen Ingwer-Orange-Tee, den Deine Freundin auf den Einkaufszettel geschrieben hat. Plötzlich steht ein Mitarbeiter des Marktes neben Dir und fragt Dich unvermittelt nach Deiner Telefonnummer. Irgendwie dämlich, oder? Und dennoch ist genau das gängige Praxis draußen im Internet.

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Ich bin Oliver Gibietz und seit ein paar Jahren begeisterter Online Marketer. Ich helfe Unternehmen, ihre Zielgruppe online zu erreichen und zu begeistern. 

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